Hier ein Auszug aus dem achtseitigem Interview.
Golem.de: Nochmal zu Micosofts iPod-Konkurrenten Zune - der lief bisher nicht so erfolgreich. Die letzte Zahl, von der ich hörte, war 10 Prozent Marktanteil in den USA.
Robbie Bach: Absolut gesehen ist es wenig. Wir haben einen Marktanteil von 10 bis 15 Prozent, sind aber gerade mal neun Monate damit auf dem Markt.
Golem.de: Was ist schief gelaufen? Was können Sie tun? Kommt so etwas wie ein "Zune Mobile", in Anlehnung an das iPhone und Windows Mobile?
Robbie Bach: Ich denke, bei Zune läuft alles nach Plan. Wir haben einen Zeitraum von drei, vier, fünf Jahren eingeplant. Das erste Jahr ist noch nicht zu Ende und ich bin mit den bisherigen Fortschritten recht zufrieden. Es wird weitere Produktverbesserungen geben - bei der Software, den Services, der Hardware usw. Ich bin mit dem Erreichten zufrieden. Wir werden weitere Fortschritte machen und weiter daran arbeiten. Der Schwerpunkt liegt auch in Zukunft auf der Musik. Das ist sozusagen der "Hearbeat". Wir werden hier weiter Fortschritte machen. Ich hoffe, wir können es in Zukunft auch nach Deutschland und Europa bringen. Wir möchten sicherstellen, dass das Geschäftsmodell, das Produkt, das Verfahren in einem Markt zusammenpasst. Dann gibt es Chancen für eine Erweiterung.
Golem.de: Also ist es noch eine Testphase in den USA?
Robbie Bach: Es ist keine Testphase.
Golem.de: Also kommt Zune dann bald auch in andere Regionen?
Robbie Bach: Komischerweise ist es ein ziemlich kompliziertes Produkt, weil die Inhalte auf die lokalen Märkte abzustimmen sind, die jeweiligen Abrechnungssysteme müssen funktionieren. Da gibt es viel zu tun, um auf vielen Märkten erfolgreich zu sein. Wir wollen die Zeit haben zu lernen, es aufzubauen und dann auch auf anderen Märkten zur Verfügung zu stellen.
Quelle:
http://www.golem.de/0709/54997.htmlmfg steckdose